Volvo-Histroy - Allgmeines
Wie alles begann | Volvo - Jahr für Jahr | Modelle - Jahr für Jahr | Produktionstabelle | Allgemeines
Daher sieht ein Volvo wie ein Volvo aus
Die Behauptung, der vor kurzem vorgestellte Volvo XC90 (Vorstellung auf
der Detroit Motor Show 2002) sieht so aus wie der "Jakob" aus
dem Jahre 1927, wäre natürlich eine massive Übertreibung.
Trotzdem gibt es eine gewisse Ähnlichkeit, eine Designsprache, der
Volvo treu geblieben ist und die die Designer und Ingenieure seit 75 Jahren
weiterentwickeln. Volvo-Chefdesigner Peter Horbury erläutert, warum
ein Volvo wie ein Volvo aussieht.
"Zunächst einmal verbindet man Volvo traditionell mit Funktion,
Zuverlässigkeit und Geborgenheit. Ein Volvo sieht immer schwedisch
aus, genau wie man unbewusst den speziellen Charakter eines Automobildesigns
aus
Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Amerika erkennt Eigentlich
spielt es keine Rolle, ob man über Kleidung, Möbel oder Autodesign
spricht - irgendetwas, was mit der Form dieser Produkte zu tun hat, vermittelt
uns auch ein Statement über ihren Ursprung."
"Was Volvo betrifft, stehen Sicherheit und Funktion seit jeher im
Mittelpunkt. Volvo-Design kommuniziert seit jeher die intelligente Wahl."
Die Zeiten ändern sich... und auch die Formen
"Eine intelligente Wahl ist natürlich nie falsch. Viele Jahre
hindurch war die Serie 200 der absolute Bestseller von Volvo, und vielleicht
verkörpert dieses Automobil mehr als jede andere Vernunft im Automobilbau.
Aber um mit dem zunehmenden Wettbewerb Schritt zu halten und die Tatsachen,
dass einige unserer Wettbewerber ebenfalls sehr sichere und funktionelle
Fahrzeuge entwickelten, die gleichzeitig attraktiv aussahen und Fahrfreude
vermittelten, ließ auch Volvo über eine neue Designsprache
nachdenken. Es war etwas Neues möglich, das an die
Entwicklung der Formensprache der Serie 140 seit Mitte der 60er Jahre
anknüpfte und diese weiterentwickelte."
Die Zukunft gestalten - und dabei in den Rückspiegel schauen
"Als wir begannen, die Designsprache vergangener und aktueller Volvo-Modelle
zu analysieren, ließen wir uns in starkem Maße durch den Volvo
PV, den Amazon und den P1 800 ES inspirieren, d.h. von den Fahrzeugen,
die dem kastenförmigen Volvo-Design vorausgingen.
Diese klassischen Modelle vermittelten etwas typisch Schwedisches, kombiniert
mit elegantem, harmonischem Design. Dieses Design beweist, dass Schönheit
und Vernunft Hand in Hand gehen. Bestimmte Linien, einige charakteristische
Features verwenden wir auch in heutigen Modellen weiter.
Und genau wie damals unterstreichen diese Features die schwedische Herkunft
unserer Automobile - ein funktionales, zuverlässiges und sicheres
Design. Die Formen unseres Exterieurs kommunizieren Klarheit, die des
Interieurs Wärme. Ich denke dabei auch an ein Haus im Norden Schwedens
an einem Winterabend - wo das weiche Licht eines Kamins durch die Fenster
hindurchscheint. Der Innenraum eines Volvo ist daher hell und freundlich
und vermittelt einen warmen Eindruck.
Wir haben uns aber auch bemüht, unseren Fahrzeugen ein Exterieur
mit auf den Weg zu geben, das eindeutig technisch logische Finessen, innovatives
Denken und Fahrleistungen unterstreicht. Diese Features dominieren in
keiner Weise über die traditionellen Volvo-Werte. Im Gegenteil. Die
modernen Modelle von Volvo zeigen, dass Sicherheit in keiner Weise langweilig
sein muss..."
Fließender und runder, aber genauso geräumig
"Als wir den neuen Volvo V70 entwickelten, übertrugen wir die
Linienführung des Volvo SSO auf einen Kombi. Eine enorme Herausforderung,
gerade weil eine fließendere Linienführung eigentlich den Stauraum
eines Kombis begrenzt, dieses Stauraumvolumen ist seit langem für
Volvo besonders wichtig. Wir lösten dieses Problem, indem wir die
Linien des Fahrzeugs zum Heck hin weiter strafften. Auf den ersten Blick
fällt dies kaum ins Auge, aber der Gepäckraum ist praktisch
genauso rechteckig wie bei seinem Vorgänger: für den
Kunden bedeutet dies geräumig und funktional. Das Auge fasst jedoch
das Design insgesamt als stromlinienförmiger auf.
Mit dem gesamten Fahrzeug auf diese Weise zu arbeiten, ist entscheidend
dafür, was einen Volvo tatsächlich ausmacht Ein Kombi von Volvo
wird nie - und darf auch nie - wie eine Limousine mit aufgesetztem
Ein Styling-Traum wird wahr
"Eine der größten Innovationen des Volvo 850 war sein
quer eingebauter Reihen-Fünfzylinder. Seither werden alle neuen Volvo-Fahrzeuge
mit quer eingebauten Reihenmotoren ausgestattet Dank dieses einmaligen
Konzepts stießen unsere Ingenieure selbst das Tor auf zu einem innovativeren
Exterieur-Styling.
Es liegt auf der Hand: Ein quer eingebauter Motor erfordert weniger Raum
der Gesamtlänge des Fahrzeugs als ein längs eingebauter Reihenmotor
oder ein V-Motor. Mit Hilfe unserer führenden Sicherheitsingenieure
erlaubte diese Ausrichtung unserer Motoren, den Innenraum weiter nach
vorn zu verlegen, ohne dass dadurch die Sicherheit beeinträchtigt
wird. Ergebnis: Ein größeres Raumangebot für Insassen
und ihr Gepäck."
"Ein gutes Beispiel dafür ist der Volvo S60, der dank seines
Cab-Forward-Designs den Eindruck eines Sportcoupes vermittelt
Trotzdem ist dieses Fahrzeug eine extrem funktionale, sichere und geräumige
viertürige Limousine.
Unser neuestes Auto, der Volvo XC90, ist für uns Designer ein echter
Traum, der wahr geworden ist. Wir wollten einen Volvo auf die Räder
stellen, wie man ihn noch nie gesehen hat, aber natürlich mit unverwechselbarem
Volvo-Look.
Ich persönlich bin sehr stolz auf das Ergebnis - dies ist der intelligenteste
Volvo überhaupt. Ich hoffe, das sieht man.
Volvo Cars
Volvo Cars wurde im Jahr 1999 zu 100% an die Ford Motor Company verkauft. Bei Ford gehört Volvo gemeinsam mit Jaguar, Land Rover, Lincoln und Aston Martin zur Premier Automotive Group (PAG).
- VCC (Volvo Car Corporation) hat im Jahr 2001 ca. 420.000 Fahrzeuge weltweit verkauft. Die größten Märkte sind USA, Schweden, Deutschland und UK.
- Der VCC-Hauptsitz ist in Göteborg/Schweden. Hans-Olov Olsson ist Präsident & CEO der VCC.
- VCC beschäftigt ca. 27.400 Menschen in über 100 Ländern.
Die Fahrzeuge werden hergestellt (assembly plants) in Schweden (Göteborg u. Uddevalla), in Ghent/Belgien und Born/Niederlande (S/V40 bis 2004). Kleinere"assembly plants" gibt es noch in Malaysia, Thailand und Süd-Afrika.
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